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Wie KI dabei half, meine Krankheit aufzudecken 

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In der heutigen Ära fortschrittlicher Technologie hat Künstliche Intelligenz (KI) eine bemerkenswerte Rolle in verschiedenen Branchen eingenommen. Unter anderem ist AI in der Krankheitsdiagnose allerdings noch sehr mit Vorurteilen behaftet.

Für mich schon immer eine bemerkenswerte Idee und treibende Kraft dieses Blogs war das „PKM“ – das Personal Knowledge Management.

In diesem Beitrag möchte ich meine persönliche Erfahrung teilen, wie KI, insbesondere die „Personal Knowledge“-App Mem AI-Produktivitätstool Mem – Ein Review sowie Mem Review (EN), mir geholfen hat, eine versteckte Diagnose aufzudecken – unter anderem mit Daten von vor 30 Jahren.

Die Idee: Knowledge Transfer

Als jemand mit einer komplexen Krankheitsgeschichte habe ich sorgfältig all meine Gesundheitsdaten in Mem hochgeladen, Von Laborberichten über Krankenhausentlassungsbriefe bis hin zu medizinischen Aufzeichnungen aus meiner Kindheit, die aufgrund meiner frühen Geburt und vieler Operationen entstanden sind, war mein Ziel, einen umfassenden Überblick über meinen Gesundheitszustand zu haben sowie entsprechende Arztbriefe für ggf. anstehende Aufenthalte jederzeit griffbereit zu haben. Da ich ein Hasser von Papier bin, habe ich meine Gesundheitsdaten immer jederzeit griffbereit dabei“, kann einem Arzt, Krankenhaus oder sonst einem Health Provider schnell benötigte Befunde zur Verfügung stellen und weiß auch selbst immer genau, dass im Notfall meine Dokumente griffbereit sind.

Die App: Mem

Mem bietet darüber hinaus modernste KI-gestützte Funktionen, die darauf abzielen, wertvolle Einblicke in die Datensammlung zu liefern. Ob es nun ein „Second Brain“, eine Sammlung von Dokumenten von Forschungsstudien, die eigenen Notizen, Tagebucheinträge und Gedankengänge oder, in diesem Fall, eben unter anderem Gesundheitsdaten sind – Mem speichert Sie ab und kann Sie mit KI untereinander verknüpfen.

Nun begann ich in den letzten Wochen, einige Symptome zu entwickeln, die ich mir nur teilweise erklären konnte. Daraufhin habe ich meinen Doktor gebeten, sich das ganze anzuschauen. Dieser verschrieb mir ein Medikament, was zwar half aber einige der Probleme, die ich hatte, nicht vollständig beseitigte.

Der Versuch: Kann AI mir helfen?

Da ich wie bereits erwähnt meine komplette Krankheitsgeschichte hochgeladen hatte und sich meine Symptome in letzter Zeit intensivierten, dachte ich mir, dass ich mal versuche, Mem meine Symptome mitzuteilen.

Viel erhofft hatte ich mir nicht, da mir meine Diagnose – Gallensäureverlustsyndrom – ja hinlänglich bekannt ist.

Mem allerdings hat, da es Zugriff auf all meine Gesundheitsdaten, Laborwerte usw. hat, in diesem Fall die Diagnose aber quasi „ausgeweitet“ – auf das „Kurzdarmsyndrom“.

Der „springende Punkt“ wie man hier so schön sagt war in diesem Fall die Aufzeichnung einer OP im Säuglingsalter, die Mem vorlag und die es zur Interpretation natürlich mit herangezogen hat sowie die Tagebucheinträge der letzten paar Wochen, die ich ausführlich auch über meinen Gesundheitszustand geführt habe. Im OP-Bericht war nämlich vermerkt, dass mir auch als Baby bereits einige cm Darm entfernt wurden. Mem hat dies nun auf das Erwachsenenalter „hochgerechnet“ und mit in die aktuellen Daten mit eingerechnet und mir daraufhin mitgeteilt, dass es bei einem Kurzdarmsyndrom kommen kann. Und da ich (in Tagebucheinträgen) erwähnte, dass es oftmals beim Essen von entsprechenden Speisen zu Problemen kam, hat es diese Dinge alle mit einander verbunden und mir entsprechend mitgeteilt: Beim Kurzdarmsyndrom kann sich zusätzlich eine Laktoseunvertäglichkeit manifestieren.

Die Lösung: Ein paar Zentimeter vor 30 Jahren

Diese Connections waren der springende Punkt, den sowohl ich als auch mein Arzt nicht direkt miteinander in Verbindung gebracht hatten, aufgrund der Länge der Zeit zwischen der OP vor ca. 30 Jahren und jetzt, der damals „kleinen“ Resektion von nur wenigen cm Länge und dem Nicht-Verknüpfen der beiden Dinge mit meinen Tagebucheinträgen um auch die Laktose-Intoleranz in die DD mit einzubeziehen, da ich dessen vorherrschende Symptome natürlich nicht immer im Kopf behalten habe – aber eben aufgeschrieben.

Daraufhin habe ich meinen Arzt konsultiert und Ihn um seine Meinung gebeten und er hat entsprechend zugestimmt. Er wird nun eine Therapie für mich ausarbeiten und gemeinsam werden wir schauen, wie wir auch dies nun entsprechend in den Griff bekommen.

Möchtet Ihr euch Mem anschauen nach meinem kurzen Review? Dann holt es euch unter https://get.mem.ai

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